Solo-Selbststaendige in der Krise

Solo-Selbststaendige in der Krise

Kurzarbeitergeld für Solo-Selbstständige

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Gerade das fehlende Anrecht auf Kurzarbeitergeld für Solo-Selbstständige und andere Kleinstunternehmer*innen im Gegensatz zu anderen Berufen mache die Hilfen für diese Gruppen so kompliziert. "Wir wollen einen solchen Anspruch auf Kurzarbeitergeld für die Zeit der Corona-Krise aus Steuermitteln finanzieren", sagt Horst Becker. Neben unbürokratischen Hilfen, wie sie auch die ver.di-Selbstständigen fordern, müsse sich aber langfristig etwas verändern, meint der wirtschaftspolitische Sprecher der NRW-Landtagsfraktion der Grünen. "Wir Grüne fordern ja ähnlich wie ver.di eine Öffnung der sozialen Systeme für die gesellschaftlichen Gruppen, das gilt für die Kranken, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Dabei geht es auch um die Verbreiterung der Finanzierungsgrundlage für die sozialen Systeme, aber es geht uns auch um die Absicherung für Selbstständige und Freiberufler. Das ver.di-Modell einer Erwerbstätigenversicherung wäre ein Weg das dauerhaft zu gewährleisten. Wir unterstützen diese Forderung."


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Über diesen Podcast

Die Selbstständigen und freiberuflich Arbeitenden haben sehr unterschiedliche Erwerbsformen und verdienen genauso unterschiedlich ihr Geld. Diese Vielfalt wollen wir darstellen.

Am besten ist die Information aus erster Hand. Deshalb sollen in dem Podcast Solo-Selbstständige selbst erzählen, wie ihre Arbeit aussieht und wie die Corona-Krise ihnen ihre Existenzgrundlage entzieht.

Warum machen wir das?
- Weil die Solo-Selbstständigen selbst am besten in der Lage sind zu schildern, wie ihre Situation ist und wo die Probleme entstehen.
- Bisher ist die Soforthilfe an Kriterien geknüpft, die viele Solo-Selbstständige ausschließt. Ihnen bleibt oft nur die Grundsicherung oder Hartz IV, manchmal nicht einmal das.
- Deshalb fordern die ver.di-Selbstständigen eine echte unbürokratische Hilfe in Form eines Nothilfe-Fonds, der je nach Bedarf die Betroffenen in dieser Krise unterstützt. Zumindest soll dadurch das durchschnittliche Vorjahreseinkommen bis zu 80 Prozent gesichert werden.

Wir hoffen, dass die Schilderung der Einzelnen dabei hilft, die Politiker und Politikerinnen davon zu überzeugen, eine adäquate Hilfe für Solo-Selbstständige aufzulegen.

von und mit Kathy Ziegler

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